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Das Abenteuer beginnt!

Leider konnte ich in den letzten Wochen nichts mehr bloggen, bzw. keine Bilder mehr hochstellen, da myblog Probleme mit dem Server hatte (in der Zeit war das Einloggen generell nicht mehr möglich) und auch jetzt kann ich immer noch keine Bilder mehr hochladen, was mich persönlich sehr ärgert. Oft verschwanden auch gerade geschriebene Blogs, sodass ich es irgendwann aufgegeben habe. Ich finde es sehr schade, dass ich somit nicht alles veröffentlichen konnte und euch nicht so auf dem Laufenden halten konnte, wie ich es gerne getan hätte, aber was solls… Schwamm drüber!

Morgen ist es nun endlich so weit: nach Tagen des Vorbereitens und endlosem Wartens gehen wir auf unsere große Reise – geplant sind 7 Wochen durch Australien, anschließend 3 Wochen durch Neuseeland und dann noch ein paar Tage Dubai! Ich weiß noch nicht genau, ob und inwiefern ich den Blog weiterführen werde, aber ich werde definitiv nicht in der nächsten Zeit schreiben, da ich unterwegs größtenteils kein Internet haben werde. Ich möchte mich bedanken für all eure lieben Worte und dass doch recht viele Leute diesen Blog besucht haben, Sage und Schreibe 992 Bsuche(r)!!! Ich bin ehrlich überrascht, dass es doch so viele waren (vielen Dank !

Nun zu der Reise: viele fragen mich, wo wir denn genau hinfahren und was wir so geplant hätten. Um ehrlich zu sein, ist nicht so viel geplant (und genau das ist der Plan: nicht zu viel Planen . Joyo und ich haben uns vor einiger Zeit ein Auto gekauft, einen Geländewagen, der uns viel Flexibilität ermöglicht. Es ist egal, wo wir hinfahren und wie lange wir bleiben, denn wir müssen keinen Zeitpunkt festlegen, wann wir wo sein müssen. Was wir bisher wissen ist so viel, dass wir die Ostküste hochfahren werden (Navi und Straßenatlas sind natürlich vorhanden).
Von Sydney bis Cairns sind es ca. 2.600 Kilometer und wird also einige Zeit in Anspruch nehmen. Unterwegs werden wir viele viele Zwischenstopps machen. Wir werden einfach dort halten, wo es uns gerade gefällt und an einem Ort ein paar Stunden, an einem anderen Ort wiederum ein paar Tage bleiben. Unser erster längerer Stopp wird aber definitiv in Brisbane sein, da Joyo dort eine Bekannt hat, bei der wir ein paar Nächte bleiben werden.
Ansonsten werden wir die Nächte aber größtenteils im Auto verbringen – wir haben den Kofferraum unseres Autos so präpariert, dass wir eine Fläche für unser Gepäck, Nahrungsmittel etc. unten und eine Fläche oben drüber zum Schlafen haben. Gekocht wird auf einem Campingkocher.
Ich bin schon wahnsinnig aufgeregt, denn morgen geht es schon los! Ich hoffe das Wetter wird gut (bei diesem Sommer weiß man nie) und hoffe auf viele schöne (verlassene) Strände, die Begegnung mit netten Menschen und viele Abenteuer! Besonders freue ich mich aber auf das Great Barrier Reef, damit geht wirklich ein Traum in Erfüllung!

Ich wünsche euch allen alles Gute und bis hoffentlich ganz bald! 

Carina

1 Kommentar 28.1.12 22:59, kommentieren

Blue Mountains Teil 2

1 Kommentar 21.1.12 05:17, kommentieren

Australian Made and Owned

Australien ist groß – sehr groß. Nämlich 7.692.030 km² groß und damit 21,5 Mal so groß wie Deutschland. Kein Wunder also, dass Australien Produkte nicht so importiert wie Deutschland (man bedenke das viele Wasser drum herum), sondern viel auf Eigenproduktion setzt. Das macht auch Sinn, besonders wenn es um die Lebensmittel geht - wachsen Früchte und Gemüse doch alle hier und ständiges Einfliegen wäre dann doch sehr aufwendig und sinnlos. Und so kann man, wenn man durch den Supermarkt spaziert auf so gut wie allen Produkten lesen: „Australian made and owned“.

Das ist eine super Sache in den Supermarkt zu gehen und zu wissen: die Früchte, die ich kaufe, kommen von hier und nicht aus irgendeinem Land, in dem die Arbeitnehmer gedrückt werden (naja, wenn man bedenkt wie groß Australien ist, kann von „hier“ wohl auch keine Rede sein, wenn das Produkt vom anderen Ende angeliefert wurde, aber das nur nebenbei).

Manchmal ist Australian Made and Owned jeodch nicht so erfolgreich: zum Beispiel wenn es um technische Geräte geht. Ich würde niemandem raten einen „Australian made and owned“ Feuermelder zu kaufen, es sein denn, man will die Nachbarn ärgern oder man steht darauf, wenn das Ding, wenn man auch nur den Herd anmacht, sofort anfängt wie verrückt los zu piepen. Noch besser ist es jedoch, wenn man mehrere Feuermelder hat (z.B. in mehreren Räumen). Sobald nämlich ein Melder anfängt zu piepsen, dass man fast Gehörschäden davonträgt, fangen auch die anderen an und man hat gar keinen Raum mehr, in den man gehen kann. Ausschalten lassen sich die verflixten Teile natürlich auch nicht, sondern man hat keine andere Möglichkeit als alle Fenster und Türen zu öffnen und zu warten bis es von alleine aufhört.

Technik scheint eine Sache zu sein, wo Australian made and owned wirklich kein Aushängeschild zu sein scheint - oder warum geht in der Eisdiele im Moment alles kaputt? - sei es das Türschloss, das schon das 2. Mal in 3 Wochen komplett ausgetauscht werden musste, die Eismachmaschine, die auch irgendwie ständig spinnt und die auf die australische Weise nicht dauerhaft repariert werden kann oder der Gefrierschrank, den das Gleiche Schicksal ereilt hat – von dem Wasserhahn mal ganz abgesehen!?
Ich glaube da halte ich mich lieber an frisches Obst und Gemüse!

3 Kommentare 15.1.12 01:08, kommentieren

Ein Neues Jahr

Gestern war ein Tag, an dem wirklich einiges schief lief. Dabei war der Tag eigentlich gar nicht so übel: nachdem ich ausgeschlafen hatte, fuhr ich zur Bondi Junction um den Wocheneinkauf zu erledigen und Grillfleisch für Sylvester zu besorgen. Naja, ich musste eine halbe Stunde auf den Bus warten, weil anscheinend mal wieder 2 Busse hintereinander nicht kamen und der 3. war dann natürlich rappelvoll, aber ich will mich nicht beklagen, das ist schließlich kein Grund um sich den Tag vermiesen zu lassen.
Nachdem ich wieder zu Hause war, kaufte ich mir ein Sandwich und ging noch für eine Stunde an den Strand, um die Sonne zu genießen. anschließend ging ich zur Arbeit. Das Arbeiten an sich war auch nicht schlecht- es war nicht zu leer, aber auch nicht zu voll im Laden und die Stimmung war gut.

Alles begann, als wir den Laden schlossen - es war schon fast Mitternacht (wir schließen am Wochenende immer erst sehr spät), als ich das Geld zählte, um die Tagesabrechnung zu machen. Ich war müde und wir hatten nicht schlecht Umsatz gemacht, weswegen das Zählen einige Zeit in Anspruch nahm. Ich war sooo froh, als ich endlich alle Scheine und Münzen gezählt hatte. Aber ach du Schreck!!! - Es waren um die $300 zu wenig! Das konnte doch nicht wahr sein! Da gab es nur eine Lösung - alles noch einmal zählen und den Fehler finden.
Zum Glück hatte ich ihn bald, nur hatten wir diesmal zu viel Geld. Naja, besser zu viel als zu wenig sage ich immer, aber als zuverlässige Mitarbeiterin ist es meine Pflicht, genaue Abrechnungen zu machen... Das Ganze also noch einmal von vorne...
Inzwischen war Lindsey mit dem Putzen schon fertig und abgesehen davon, dass ich mich überhaupt nicht mehr konzentrieren konnte, machte es mich nervös, dass die arme Lindsey, die sich an diesem Tag sowieso nicht gut fühlte, nachts so lange warten musste. Deswegen schickte ich sie nach Hause und rechnete ein letztes Mal. Diesmal schien alles zu stimmen. Aufatmend nahm ich das Geld um es in den Safe zu schließen und dann endlich, endlich nach Hause zu gehen!

Aber der Safe ging nicht auf! AAAAhhh! Ich probierte es einige Male und ich bin mir sicher, den richtigen Code verwendet zu haben, aber das blöde Ding reagierte nicht. Was tun? Es war inzwischen ein Uhr und mir blieb nichts anderes übrig, als meinen Chef anzurufen und ihm alles zu erzählen. Nachdem er mir telefonisch einige (erfolglose) Anweisungen über das Telefon gegeben hatte, entschloss er sich, in den Shop zu kommen. Da saß ich nun, total übermüdet und musste eine halbe Stunde warten, bis er endlich da war. Auch ihm gelang es nicht den Safe zu öffnen. (Immerhin einTrost für mich - ich wollte natürlich nciht als kompletter Volltrottel dastehen). Nach einigen Sicherheitsvorkehrungen konnte ich dann endlich nach Hause gehen. Um halb 3 war ich dann schließlich im Bett.

Der letzte Tag des Jahres (also heute) begann sehr viel besser. Nach dem Ausschlafen machten Joyo und ich uns Pancakes und hörten endlos viele Folgen "Neues vom Känguruh". Jetzt gerade sitzen wir auf dem Bett und relaxen noch ein bisschen (bzw. ich schreibe den Blog).
Gleich gehts los auf die große New Years Eve Party, die wirs schon am Nachmittag starten lassen. Wir feiern bei Franzi und Christine, die in den letzten 4 Wochen durch Australien gereist sind und nun für 2 Tage zurück gekommen sind! Dabei sind auch Felix und Norman und ganz viele andere Leute. Es gibt ein riesiges BBQ mit anschließendem Feuerwerkschauen.

Ich bin irgendwie glücklich das alte Jahr hinter mir zu lassen und freue mich sehr auf einen neuen Jahresabschnitt. Ich wünsche allen einen Guten Rutsch in das Neue Jahr 2012!

1 Kommentar 31.12.11 04:26, kommentieren

Merry Christmas!

Weihnachten ist die Zeit, in der man sich auf die wichtigen Dinge besinnt, die Familie und Freunde. Drei Tage lang wird viel zu viel gegessen, gelacht und mit den Menschen, die einem am nächsten sind, gefeiert. Bisher habe ich jedes Weihnachten mit meiner Familie verbracht, doch dieses Jahr ist es anders. Das ist auf der einen Seite traurig (wann wird man sentimenal wenn nicht an Weihnachten?!) aber auf der anderen Seite ist es auch eine interessante Erfahrung zu sehen, wie das Fest der Nächstenliebe auf der anderen Seite der Welt gefeiert wird. Soviel kann ich schon einmal vorweg sagen: es ist anders.
Natürlich ist es anders, allein schon das Wetter verändert die Stimmung komplett! Bei 26 Grad und strahlendem Sonnenschein kann keine europäische Weihnachtsstimmung aufkommen. Deswegen hatte ich gedacht, dass Weihnachten hinsichtlich der Dekoration (Weihnachtsbaum, -Schmuck und Karten) der Saison angepasst seien, aber ich habe schnell feststellen müssen, dass ich mich da sehr getäuscht habe. Jede Familie im sommerlichen Australien stellt einen Tannenbaum bei sich zu Hause auf und die Fenster sind teils mit künstlichem Schneespray verziert. Aber da fällt mir gerade doch einen Unterschied ein: es ist hier viel kitschiger!!!

Gestern abend war ich in der Kirche (ja auch ich habe vergeblich versucht weihnachtliche Stimmung zu erzeugen) und habe einer wunderbaren Messe beigewohnt. Es war wiklich sehr sehr schön - die Messe selbst, aber auch die anschließende Beleuchtung der Kirche. Doch auch hier war der Kitsch ständiger Begleiter. Zum Beispiel hat der Weihnachtsstern über der Christuskrippe geblinkt, wie die Krone einer batteriebetrieben Barbiepuppe und auch die Tannenbäume in der Kirche haben eher an einen Jahrmarkt als an Heiligabend erinnert. Dabei hat das die Kirche gar nicht nötig, denn sie ist wirklich wunderschön!

Die St. Mary's Cathedral in natura mit Weihnachtsbaum auf dem Kirchenplatz.



Die Weihnachtsbeleuchtung im Anschluss an die Messe war schon sehr spektakulär und auf jeden Fall weiter zu empfehlen! Auf diesem Bild ist Maria mit Jesu als Baby zu sehen.



Hier sind Friedenstauben über die (Kirchen-)leinwand geflogen und haben sich dann niedergelassen.




Aber SO bitte nicht! Auch wenn die Botschaft nett ist...






Im Gegensatz zu uns feiern die Australier übrigens nicht Heiligabend so wie wir (endlich einmal ), sondern erst am Morgen des ersten Weihnahctstages. Dieser wird der Familie gewidmet, doch schon am Nachmittag wird - genauso wie am 24. selbst- gefeiert, gefeiert und noch mal gefeiert - besonders am Strand. Zu der Strandbekleidung gehören die Weihnachtsmütze und die Rentiergeweihe übrigens genauso wie die Badehose. Insgesamt hat man einfach das Gefühl als wäre alles eine einzige Party. Gehr man am Strand lang, wird man alle naselang angequatscht und gibt wildfremden Menschen ein "High Five" zu Weihnachten.

Der überfüllte Strand am 1. Weihnachtstag.




Übrigens schmücken sich nicht nur die Menschen - auch Autos werden dekoriert.




Fazit: Auch wenn es so scheint, als wollten die Australier ein europäisches Weihnachten zu kopieren, haben sie glücklicherweise eine eigene Weise, Weihnachten zu feiern, gefunden und diese steht ihnen auch definitiv besser zu Gesicht! Trotzdem freue ich mich jetzt schon auf das nächste, winterliche Weihnachten im Kreise meiner Familie!

Ich wünsche allen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit!

25.12.11 10:37, kommentieren

Blue Mountains Part 1

Endlich kann ich wieder Bilder hochladen...ich hoffe das bleibt so... Nun kann ich euch endlich alles zeigen. Heute: Blue Mountains Part 1


Vor einiger Zeit haben Joyos Eltern uns hier in Sydney besucht. In dieser Zeit waren wir für 4 Tage in den Blue Mountains zum Wandern. Die Blue Mountains (zu deutsch: Blaue Berge) verdanken ihren Namen der Verdunstung ätherischen Öles der Eukalyptusblätter. Der feine Nebel liegt über den Bergen und verursacht bei Tageslicht einen blauen Schimmer.

Die Blue Mountains erstrecken sich über eine riesige Fläche von 2.470 Quadratkilometer. Große Teile der Blue Mountains wurden im Dezember 2000 vor allem wegen der Artenvielfalt der Eukalyptusbäume zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt.




Bei gutem Wetter hat man einen unglaublich schönen Ausblick über die Berge und das Blau ist wirklich sehr faszinierend.



Auf den Pfaden gibt es immer mal wieder Raststationen mit Ausblick über die Berge.







Die Wanderwege sind teilweise sehr anspruchsvoll. Manche Wege kann man schon gar nicht mehr als Weg bezeichnen, wenn man durchs Wasser von Stein zu Stein springen muss. Das ist aber auf dieser Strecke nicht der Fall. Aber egal, ob einfacher oder schwerer Weg: auf und ab geht es immer.




In dem Gebirge kann man ständig neue Wasserfälle entdecken, denn es gibt hier hunderte von ihnen...




... die meisten sind recht klein. Eine der schönsten und auch größeren Wasserfälle, die ich gesehen habe waren die Empress Falls. Aber seht selbst...






Tiere konnten wir natürlich auch beobachten - wo sonst, wenn nicht hier







Von dem ersten Tag waren wir alle restlos begeistert. Wir sind gespannt, was in den nächsten 2 Tagen so passiert...

2 Kommentare 22.12.11 14:26, kommentieren

6 Wochen und 3 Tage...

Der Countdown beginnt! Naja, eigentlich kann man noch von keinem richtigen Countdown sprechen, denn es ist schon noch ein bisschen hin, bis Joyo und ich Sydney endlich verlassen. Wenn ich mir das Ganze ein bisschen überlege, dann hört es sich so an, als sei es ganz schrecklich hier und ich endlich alles hinter mir lassen wolle. Aber ganz so ist es dann doch nicht. Ich muss schon sagen, nach fast 5 Monaten fühlt sich Sydney schon ein bisschen heimisch an und ich werde immer gerne zurück an die Zeit hier denekn. Trotzdem ist es so, dass ich gerne auch andere Teile Australiens sehen möchte, in Sydney sind wir ja zurzeit nur noch um das nötige Kleingeld zu verdienen, um halbwegs sorgenfrei reisen zu können. Zurzeit gibt es wirklich nicht viel außer Arbeit -letzte Woche habe ich fast 50 Stunden gearbeitet- doch so viele Stunden sind zurzeit doch eher die Ausnahme als die Regel, denn das Wetter lässt sehr zu wünschen übrig. Eigentlich sollte ja der Sommer langsam da sein und wir uns vor Arbeit in der Eisdiele nicht mehr zu retten wissen, doch leider regnet es schon seit Wochen. Es ist zwar meistend warm, aber 20 Grad ist dann doch nicht das, was man sich wünscht. Zwar gibt es zwischendurch immer mal wieder richtig schöne Tage, doch sind die eher selten. Ich weiß nur eins: Ich möchte Sommer!


Einen ersten Schritt Richtung Reisen haben wir letzte Woche gemacht, als wir uns ein Auto gekauft haben - ein wahnsinns Gefühl - ein eigenes Auto! Es ist ein Nissan Pathfinder, ein Geländewagen mit Vierradantrieb, damit wir auch in die nicht so befahrenen Ecken kommen. In 6 Wochen und 3 Tagen geht sie endlich los, die große Reise - 7 Wochen als Backpacker! In der nächsten Zeit werde wir uns Ausrüsten mit Campingutensilien und einer Matratze, die Joyo und ich hinten in das Auto legen werden. Total verrückt - ich, die gar nicht so der Campingtyp bin, soll nun 7 Wochen am Stück durch die Gegend ziehen und die Nächte im Kofferraum eines Autos verbringen. Duschen wird in dieser Zeit dann wohl auch nicht so regelmäßig drin sein - ich bin ja mal sehr gespannt!


Vorgestern sind Joyo und ich für einen Tag in die Blue Mountains gefahren, wo wir den Wagen mal so richtig im Gelände uasprobiert haben - ich hätte nie gedacht, dass ein Wagen solche Wege lang fahren kann.
Leider funktioniert myblog grad nicht so richtig - ich kann zurzeit keine Fotos hochladen, sonst hätte ich schon Bilder von dem Wagen beigefügt, aber ich werde es definitv weiter versuchen!

1 Kommentar 14.12.11 08:36, kommentieren

Royal Botanic Gardens

Wie ihr ja alle mitbekommen habt, haben Joyos Eltern uns hier in Sydney besucht. Während ihrer Zeit hier haben wir wirklich viel erlebt. Es war schön, auch mal Reiseführer zu spielen und Sydney jemanden zu zeigen, der die Stadt noch nicht kennt. Natürlich durften da auch die Royal Botanic Gardens nicht fehlen. Das ist ein riesiger Stadtpark inmitten Sydneys, von dem aus man auch die Harbor Bridge und das Opera House sehen kann.







Die Vegetation in den Royal Botanic Gardens ist wirklich unglaublich. Hier gibt es tausende verschiedene Bäume und Pflanzen. Mir haben es vor allem die Bäume mit den violetten Blüten angetan.



Diesen Baum haben wir den "Zwiebelbaum" getauft.



Aber nicht nur die Vegetation ist beeindruckend, sondern vor allem auch die Tiere, die hier leben. Hier gibt es recht zutrauliche Kakadus...




... und Fledermäuse, die im Sonnenlicht an den Bäumen hängen und sogar herumfliegen! Anscheinend ist hier alles "down under"...



2 Kommentare 1.12.11 11:04, kommentieren

Back to the roots

Australien hat auf Grund seiner kurzen Geschichte so gut wie keine eigene Traditionen (von den der Ureinwohner mal ganz abgesehen) entwickelt. Stattdessen findet man eine große kulturelle Vielfalt durch all die Einwanderer aus aller Welt vor. Aus Deutschland findet besonders die bayrische Tradition großen Anklang. So haben ein paar Komilitonen von mir im Seminar "Gymnastic und Tanz" einen Schuhplattler aufgeführt, als wir einen kulturellen Tanz einüben sollten. Ich als einzige Deutsche musste dann das Wort "Schuhplattler" dann natürlich auch ganz laut für alle sagen, wann hat man schon mal die Chance das ganze in deutscher Sprache (ohne Akzent) zu hören. Danach sollte ich auch noch beurteilen, ob der Tanz denn auch "original" bayrisch war - weil ich das ja sooo gut beurteilen kann

Doch nicht nur das Tanzen, besonders das deutsche Bier ist hier sehr beliebt und - natürlich auch das Oktoberfest, das auch original "Oktoberfest" heißt. Da ich in Deutschland noch nie auf dem Oktoberfest war, durfte das in Sydney nicht ausgelassen werden (wozu fliegt man ins Ausland, wenn nicht um typisch deutsche Bräuche zu leben)!?!



So machten wir uns eines schönen abends auf ins "Löwenbräu". Neben unseren beiden Freundinnen Christine und Franzi gesellten sich nun auch Felix und Norman zu uns.



Hier im Löwenbräu gibt es extra aus Deutschland eingeflogenes Bier, eine Band, die all die Lieder spielt, die ich so schmerzlich vermisst hatte (wie "Komm hol das Lasso raus", "Das rote Pferd" und andere) und natürlich auch bayrisches Essen wie Spätzle, Schweinshaxen und "Pretzeln", die von Kellnerinnen im Dirndl und Kellnern in Lederhosen serviert werden.









Nachdem wir uns ordentlich gestärkt hatten, gingen wir in den oberen Stock des Löwenbräus, wo wir anschließend noch tanzten. Bei einem Lied gaben wir alles - und ratet mal welches Lied das war? - "99 Luftballons". Natürlich auf deutsch...

4 Kommentare 26.11.11 10:26, kommentieren

Taronga Zoo

Ich habe lange nichts mehr geschrieben und soo vieles ist in der Zwischenzeit passiert. Ich hatte gerade Klausurenphase und habe am Montag meine letzte Klausur geschrieben. Ich bin unglaublich froh darüber, dass ich jetzt nicht mehr lernen muss und konzentriere mich gerade auf meinen Job (ich will noch ordentlich Geld scheffeln für die Reise ) und auf das Genießen des Sommers, der gerade größtenteils eingekehrt ist.

Joyos Eltern sind inzwischen wieder nach Deutschland zurückgeflogen. Wir hatten wirklich eine grandiose Zeit zusammen. Aber davon später mehr...

Heute waren Franzi, Joyo und ich im Taronga Zoo, einer der schönsten Zoos der Welt (so wurde uns gesagt). Er befindet sich in North Sydney und ist mit der Fähre zu erreichen. Der Zoo ist wirklich riesig und sehr zu empfehlen!

Wir haben uns den "Elefanten-Talk" angeschaut, bei dem die Elefanten wirklich erstunliche Dinge gezeigt haben: Sie sind auf einem Baumstamm balansiert und konnten sich darauf sogar um 360 Grad drehen, ohne den Boden zu berühren! Sie haben Baumatämme transportiert und Fußball gespielt. Auf den folgenden Bildern sieht man, wie der Elefant einen Hut vom Boden aufhebt und dem Pfleger auf den Kopf setzt.








Wir haben uns auch den "Giraffentalk" angeschaut, wurden aber durch plötzlichen Lärm auf das Affengehege aufmerksam. Normalerweise sind die Affen recht ruhig, aber da waren sie für ca. 20 Minuten unglaublich aktiv, sind rumgeflitzt und haben sich gestritten und gejagt. Ein spannendes Schauspiel. Ich fand es faszinierend wie menschlich sich die Affen verhalten haben. auf den folgenden Bildern sieht man, wie ein Junges zu seiner Mama läuft und diese es in die Arme nimmt.






Ziegen auf dem Berg





Natürlich haben wir auch "typisch" australische Tiere bewundert:





Die Känguruhs waren mit ein paar Emus in einem riesigen Käfig, durch den man gehen konnte. Känguruhs und Emus sind übrigens die Wappentiere Australiens und die beiden einzigen Tiere, die nicht rückwärts gehen können.






Die Top Attraktion waren allerdings die kleinen Tigerbabys, die erst 3 Monate alt sind!

2 Kommentare 16.11.11 12:47, kommentieren