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Australian Made and Owned

Australien ist groß – sehr groß. Nämlich 7.692.030 km² groß und damit 21,5 Mal so groß wie Deutschland. Kein Wunder also, dass Australien Produkte nicht so importiert wie Deutschland (man bedenke das viele Wasser drum herum), sondern viel auf Eigenproduktion setzt. Das macht auch Sinn, besonders wenn es um die Lebensmittel geht - wachsen Früchte und Gemüse doch alle hier und ständiges Einfliegen wäre dann doch sehr aufwendig und sinnlos. Und so kann man, wenn man durch den Supermarkt spaziert auf so gut wie allen Produkten lesen: „Australian made and owned“.

Das ist eine super Sache in den Supermarkt zu gehen und zu wissen: die Früchte, die ich kaufe, kommen von hier und nicht aus irgendeinem Land, in dem die Arbeitnehmer gedrückt werden (naja, wenn man bedenkt wie groß Australien ist, kann von „hier“ wohl auch keine Rede sein, wenn das Produkt vom anderen Ende angeliefert wurde, aber das nur nebenbei).

Manchmal ist Australian Made and Owned jeodch nicht so erfolgreich: zum Beispiel wenn es um technische Geräte geht. Ich würde niemandem raten einen „Australian made and owned“ Feuermelder zu kaufen, es sein denn, man will die Nachbarn ärgern oder man steht darauf, wenn das Ding, wenn man auch nur den Herd anmacht, sofort anfängt wie verrückt los zu piepen. Noch besser ist es jedoch, wenn man mehrere Feuermelder hat (z.B. in mehreren Räumen). Sobald nämlich ein Melder anfängt zu piepsen, dass man fast Gehörschäden davonträgt, fangen auch die anderen an und man hat gar keinen Raum mehr, in den man gehen kann. Ausschalten lassen sich die verflixten Teile natürlich auch nicht, sondern man hat keine andere Möglichkeit als alle Fenster und Türen zu öffnen und zu warten bis es von alleine aufhört.

Technik scheint eine Sache zu sein, wo Australian made and owned wirklich kein Aushängeschild zu sein scheint - oder warum geht in der Eisdiele im Moment alles kaputt? - sei es das Türschloss, das schon das 2. Mal in 3 Wochen komplett ausgetauscht werden musste, die Eismachmaschine, die auch irgendwie ständig spinnt und die auf die australische Weise nicht dauerhaft repariert werden kann oder der Gefrierschrank, den das Gleiche Schicksal ereilt hat – von dem Wasserhahn mal ganz abgesehen!?
Ich glaube da halte ich mich lieber an frisches Obst und Gemüse!

15.1.12 01:08

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dominik (16.1.12 08:11)
Liebe Carina,
das mit der Technik scheint verflixt zu sein. Ich denke aber, die Eismaschine ist aufgrund Bedienungsfehler deutscher StudentInnen manchmal irritiert :-)
Stell doch mal Bilder einer Obsttheke aus dem Supermarkt online. Sieht bestimmt farbenfroh und sehr lecker aus.

Liebste Grüße dein Nachbar


Carina (17.1.12 00:36)
Lieber Herr Nachbar,

ganz im Gegenteil: die Eismaschine wird von der deutschen Studentin wieder repariert!

PS: sind Sie eigentlich noch mein Nachbar, oder schon in ein gewissen Nebenort gezogen!?


Maccabros / Website (21.1.12 17:20)
das mit made in germany ist auch nicht mehr das, was es einmal war - hach ja, nun so ein schönes Eis mit dicker Sahne...

LG

Maccabros

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